Unsere Autoren
Antonie Peppler, Autorin
Antonie Peppler ist praktizierende und forschende Klassisch-Kreative Homöopathin, vormals Dozentin an verschiedenen Institutionen für kreatives Lernen, rationelles Lesen und Kreativitätstraining, wie zum Beispiel im ICL, Institut für Creatives Lernen von Günther Beyer. Die Arbeiten von Frederic Vester waren für sie sehr prägend. Vor allem die Erkenntnis, dass alles, was ein Mensch je erlebt hat, mit allen seinen Gefühlen und Bewertungen in ihm gespeichert ist, beeindruckte sie sehr. Über ihre Dozententätigkeit blieb diese Erkenntnis nicht nur Theorie, sondern sie bestätigte sich in jedem Kurs und konnte im Kreativitäts- und Lerntraining positiv genutzt werden. In ihrer Zeit im Management großer Unternehmen eignete sie sich erhebliches praktisches Wissen über Personalführung und angewandte Psychologie an. Methoden, mit denen Menschen unbemerkt zum Gruppendenken, zum Konsum und zu „ausnutzbaren Herdentieren“ manipuliert werden konnten, hinterließen in ihr einen großen, negativen Eindruck, der sie sehr nachdenklich stimmte. Diese Methoden funktionierten so ausgezeichnet, dass sie sich die Frage stellte, inwiefern diese auch in der Umkehrung und Interaktion sowohl zwischen Menschen als auch innerhalb des individuellen Themenkreises einer jeden Persönlichkeit funktionieren würden. Mit dem tiefen Bedürfnis, andere Menschen in die Lage zu versetzen, ihre Individualität zu erkennen, sich von Manipulationen zu befreien und wieder Eigenverantwortung zu übernehmen, verließ Antonie Peppler damals das Management und wandte sich einer Tätigkeit als Therapeutin und Homöopathin. Seit 1981 betreibt sie eine rein homöopathische Praxis, in der sie täglich beweist, dass Homöopathie mehr kann als nur Symptome lindern. Ihre Leidenschaft ist die Erforschung schwerer, chronischer und Schwersterkrankungen, sowie die Frage nach der Ursache von Krankheit überhaupt. Seit 1985 ist Antonie Peppler im In– und Ausland als Dozentin für ihre selbst entwickelte und weiterführende Form des homöopathischen Gedankenmodells –der Kreativen Homöopathie– tätig. Zusammen mit ihrem Kollegen und langjährigen Lebensgefährten Hans-Jürgen Albrecht gründete sie das ehemals in Hamburg ansässige CKH®Centrum für klassische Homöopathie. Seit 1991 befindet es sich in Großheubach bei Miltenberg am Main.
Hans-Jürgen Albrecht, Herausgeber und CO-Autor
MEDICOM-.Gründer Hans-Jürgen Albrecht,der Ideengeber der homöopathischen Mittelfindung mit dem Computer war Jura- und BWL-Student, Kranken-, Alten– und Intensiv-Pfleger, Masseur und Medizinischer Bademeister, Rettungssanitäter und ausgebildeter Heilpraktiker. Nach nur mittelmäßigem Abitur war das anvisierte Medizinstudium noch nicht umsetzbar. In der Pause vor dem Medizinstudium wurde die Idee, medizinvorbereitende Ausbildungen zu absolvieren, umgesetzt. Kranken-, Alten- und Intensivpflege, Rettungssanitäter, Masseur und med. Bademeister waren umgesetzt. Die Heilpraktikerausbildung an der HP-Fachschule des FDH Hamburg war begonnen, als der hei ß ersehnte Medizinstudienplatz in Bochum kam. Der Abschied von Hamburg war unterdessen undenkbar, da neben der Ausbildung bereits die Firma Medicom Computer Vertriebs GmbH gegründet war. Ebenfalls waren die Studiengänge Volkswirtschaft und Jura belegt. In der Heilpraktikerschule war für H.-J. Albrecht die Homöopathie das faszinierendste Thema. Besonders die "Klassische Homöopathie" war als Theorie pr ä gend. Allerdings erschien die Umsetzung dieser "Königin aller Therapien" für einen Menschen, der sich selbst als faul bezeichnet, viel zu umständlich, kompliziert, zu dogmatisch und nicht dynamisch genug. Innerhalb einer Studiengruppe wurde die Idee diskutiert, dass gerade das Aufkommen der PC's, genau die optimale Möglichkeit zur Ordnung der medizinischen Datenf ü lle in der Homöopathie sein müsse. Sein neues Werk wurde HOMÖOLOG ® getauft. Das heißt: Homöopathie auf dem PC, logisch und nachvollziehbar aufbereitet. Es war die Idee der Zukunft. H.-J. Albrecht hat die federführende Leitung der Weiterentwicklung der Software, sowie der weiteren Grundlagen ü berarbeitung und Neuerstellung von homöopathischer Arbeits- und Lehrliteratur. Sein spezielles Ziel ist es, allen naturheilkundlich interessierten Therapeuten die Homöopathie und speziell die Kreative Homöopathie näher zu bringen. Angstbesetzte Denk- und Lehrstrukturen behindern heute die Verbreitung der Homöopathie und minimieren die Qualität der homöopathischen Therapie. Es ist ihm ein großes Anliegen, genau dies zu ändern, damit sich die Homöopathie sinnvoll verbreiten kann. Die Ergebnisse der modernen Hirnforschung, auf die Homöopathie angewendet, eröffnen neue Therapiedimensionen. Die Ideen der alten Homöopathen werden integriert und nachvollziehbar begriffen. Dies ist wichtig, damit für die Nachwelt keine unklärbaren Dogmen stehen bleiben. Darum lässt er keine Aussage der Homöopathie ungeprüft und uhreflektiert, er ist ein erwiesener Gegner der Nur-Nachahmer, der Nachbeter und besonders der "Abschreiber". Als Mitinitiator bei der Gründung des CKH®Centrum für Klassische Homöopathie befasst er sich seinen vielen Jahren mit den Themen Folgemittel, Erstverschlimmerung und einer vergleichenden Auswertung der unterschiedlichen Repertorien. Ein besonderes Anliegen ist ihm sein Forschungs-Projekt "Neu überarbeitung des Kent's Repertorium's", dem wichtigsten Basis- und Grundlagenwerk der alten und zukünftigen homöopathischen Therapie. Dies wird im CKH ®-Centrum fürr Klassische Homöopathie seit 1987 vorangetrieben.
Dr. rer. nat. Wolfgang Ludwig
(24.8.1927 - 28.3.2004) - Co-Autor
Aus dem Nachruf der Deutsche Gesellschaft
für Energetische und Informationsmedizin
Alle, die um seine schwere Krankheit wussten, wünschten ihm von ganzem Herzen eine Zeit ohne allzu großes Leiden. Es scheint, dass dieser Wunsch in Erfüllung ging. Am 28. März 2004 fand Dr. rer. nat. Wolfgang Ludwig zuhause in Sinzheim / Baden-Baden bei seiner Frau Gisela Ludwig-Bärtels zur Ruhe. Alle, die Dr. Ludwig kennen gelernt und intensiv mit ihm zusammengearbeitet haben, alle, die engen freundschaftlichen Kontakt mit ihm pflegten, sich seinen Rat und seine Hilfe erbaten oder immer wieder den wissenschaftlichen Erfahrungsaustausch suchten, werden ihn vermissen. Das Leben eines Menschen lässt sich auf vielfältige Weise beschreiben. Wohl wissend, dass auch die noch so genaueste Beschreibung immer unvollständig sein wird, macht einen Nachruf nicht einfacher. Was will man einem Menschen nachrufen, was will man über ihn sagen, wenn man ihn mochte, schätzte, liebte – und jetzt nicht mehr hat? .... Die immerwährende Neugierde führte Dr. Ludwig zwangsläufig zu einem sehr komplexen naturwissenschaftlichen Studium (mit den entsprechenden formalen Abschlussqualifikationen), das im Laufe seiner weiteren wissenschaftlichen Erkenntnisse in grundsätzliche Natur- und sozial-philosophische Fragen mündete. In einem seiner wichtigsten erkenntnistheoretischen Beiträge - „Die erweiterte einheitliche Quantenfeldtheorie von Burkhard Heim“ (1998) - finden wir einen Satz, der gewissermaßen auf Dr. Ludwig und sein Leben selbst verweist (Zitat): „Eine makroskopische Kausalität wird durch viele Einzelereignisse erzeugt. Eine “Selbstorganisation“ entsteht nur scheinbar. In Wirklichkeit geschieht die Steuerung aus dem G4. Dieser zentrale Teil des R12 enthält eine unermessliche Intelligenz. Viele Physiker sind durch die Beschäftigung mit der mathematischen Physik zu Gott gekommen“. (S.36) Die wissenschaftliche Tätigkeit von Dr. Ludwig dokumentiert sich in weit über 100 deutsch- und englischsprachigen Fachartikeln. Er war ständiger Autor in zahlreichen Fachzeitschriften und verfasste mehrere Bücher. Über zwei Jahrzehnte hinweg war er auf zahlreichen nationalen und internationalen Kongressen ein viel gefragter Referent, der wirklich etwas zu sagen hatte. Führte er seine Zuhörer doch im Laufe der Jahre immer mehr in eine neue Denkform über Mensch und Welt, hin zur der Wechselwirkung von Mikro- und Makrokosmos. |